Tomasita: Die schönste Tischdecke der Welt ist spanisch

Lourdes und Rosa Rodrigo Serna sind die Gründer von Tomasita, einer Tischdeckenmarke, die auch (und vor allem) eine Hommage an ihre Mutter, an das Abendessen, an Tomelloso, an La Mancha und an Spanien, an unsere einzigartige Art, das Leben zu sehen, ist.

In Condé Nast Traveler Wir haben uns auf den ersten Blick in Tomasita verliebt, weil es sehr, sehr viel mit all dem zu tun hat, was wir hier so sehr verteidigen: dem Luxus der kleinen Dinge, dem Souvenir, das wir gerne geben und empfangen würden, dem schönen Leben. Wie wir Ihnen im Sonderbericht gesagt haben Spanien, erkenne, Unser Land erlebt einen großartigen Moment der sozialen und kulturellen Erneuerung, den wir bei CNT „die Neuerfindung des spanischen Klischees“ nennen. Und Menschen wie Lourdes und Rosa, wie Tomasita, haben dazu viel zu sagen.

CONDÉ NAST TRAVELLER. Alles beginnt in Tomelloso. Für diejenigen, die es nicht wissen, sagen Sie uns, warum es dort ist.

LOURDES RODRIGO. Tomelloso ist ein guter Zugang zu einem weniger offensichtlichen Mancha: Ebene, Weinberge, Weingüter, riesiger Himmel und ein grelles Licht, das die Landschaft je nach Tageszeit völlig verändert. Es ist auch ein Ort, der eng mit der Arbeit, der Landschaft, den Werkstätten und einer noch recht engen Lebensweise verbunden ist. Es gehört nicht zu den offensichtlichsten Zielen, aber für uns ist es der Ursprung von allem. Dort liegen unsere Wurzeln, die Produktion ist dort zentralisiert und wir haben gelernt, dass gut gemachte Dinge Zeit brauchen. La Mancha versucht nicht, Sie sofort zu verführen. Seine Schönheit verlangt nach Aufmerksamkeit: trockene Farben, Stoppeln, schier unendliche Horizonte und Städte, die hinter einfachen Fassaden viel Leben verbergen. Tomasita hat etwas mit dieser Landschaft gemeinsam: die Bereitschaft, Bekanntes anders zu betrachten und zu entdecken, dass es auch außergewöhnlich sein kann.

CNT. Mussten Sie La Mancha verlassen, um zu verstehen, wie wichtig es war?

LR. Ja. Ich denke, dass wir oft einen Schritt zurücktreten müssen, um zu verstehen, was uns geformt hat. Ich ging auf der Suche nach Möglichkeiten und baute mir ein ganz anderes Berufsleben auf, das mit der Rechtswissenschaft und der Stadt verbunden war. Lange Zeit dachte ich, vorwärts zu gehen bedeute, bestimmte Dinge hinter mir zu lassen. Durch die Distanz erkennt man aber auch, was man vermisst: die Spontaneität, das Feld, den Kontakt mit den Händen und mit realen Prozessen. Tomasita wurde zum Teil aus dieser Rückreise geboren. Es ist keine nostalgische Rückkehr oder Idealisierung der Stadt. Es geht darum, bestimmte Werte wiederzugewinnen und sie in eine zeitgemäße Marke zu übersetzen.