Von den historischen Wermutbars von Peña Herbosa bis hin zu renommierten Michelin-Sterne-Restaurants hilft diese gastronomische Route zu verstehen, warum Santander nicht mehr nur ein Sommerreiseziel ist, sondern zu einer eigenständigen kulinarischen Referenz geworden ist. Hier isst man mit Blick auf das Kantabrische Meer, denkt aber auch an das Produkt, die Jahreszeit und die Tradition.
Rabas, Wermut und Riegel
In Santander haben die Bars immer noch etwas Heiliges. Die Vorspeise ist hier nicht improvisiert und die Rabas – frittierte Tintenfische nach kantabrischer Art – funktionieren fast wie eine Landessprache. Die Straße Peña Herbosa konzentriert einen Großteil des gastronomischen Lebens von Santander und ist der perfekte Ausgangspunkt, um die kulinarischen Bräuche kennenzulernen.
Den Anfang macht die Solórzano Vermutería (Peña Herbosa, 17)eine dieser Adressen, an denen die Zeit zwischen Wermut, Gildas und endlosen Gesprächen stehen geblieben zu sein scheint. Es lohnt sich, die Santoña-Sardellen und die Rabas zu bestellen, die zu den besten der Stadt zählen.
Ein paar Schritte entfernt erscheint die Bodega Fuente Dé (Peña Herbosa, 5)möglicherweise eine der authentischsten Tavernen in Santander. Immer voll, immer laut und immer appetitlich: Es ist der richtige Ort, um die traditionellste Bergküche mit Eintöpfen, kantabrischem Käse, hausgemachten Sardellen und Portionen kennenzulernen, die man ohne Hektik teilen kann.
Zum Naschen, Casa Lita (P.º de Pereda, 37) Es ist immer noch ein obligatorischer Halt vor der Bucht. Die endlose Pincho-Bar – Meeresfrüchte, Omelett und Bonito sind unverzichtbar – bringt den Geist von Santander perfekt auf den Punkt: Ungezwungenheit, Produkte und Blick auf das Meer.
Auch die symbolträchtige Bodega del Riojano (Río de la Pila, 5). Es wird in Fässern gegessen, die von Persönlichkeiten signiert wurden, die die Stadt besucht haben, und bewahrt den Geist der traditionellen kantabrischen Küche. Sie sollten nicht gehen, ohne das berühmte Kartoffelomelett mit Kutteln sowie die Bonito-Fleischbällchen oder den kantabrischen Fisch probiert zu haben. Der Weinkeller ist eine weitere Attraktion des Hauses.
Und wenn wir über Tortilla sprechen, in Diluvio (Ataulfo Argenta Musiker, 14) Noch einen Schritt weiter gehen sie mit ihren berühmten Füllungen, deren Spieß nur 3 Euro kostet. Zu den beliebtesten zählen die Version mit Grana-Padano-Creme und Guanciale, die mit Knoblauchgarnelen oder die Txistorra mit Piparra, authentische Geschmacksbomben, die dem Ruhm des Ortes alle Ehre machen.