Die Rumba und die Siesta
Auf dieser Leinwand nahm es Gestalt an Tropischer Überschwang, ein Druck, der speziell für das Projekt erstellt wurde und von der karibischen Vegetation und den Landschaften inspiriert ist, die seine Anfangsjahre prägten. Zwischen Blättern und organischen Formen taucht auch der Seemannsknoten auf, der als Anspielung auf Bewegung, Reisen und natürlich das Meer in das Design integriert ist.
Daraus entstehen zwei komplementäre Räume, die die beiden möglichen Geschwindigkeiten eines Urlaubs zu verdichten scheinen. Auf dem Pooldeck, auf Deck 10, ist La Rumba in tiefe Blautöne gekleidet und bietet eine Atmosphäre, die zum Treffen, Trinken und geselligen Beisammensein einlädt. Ein Deck tiefer, auf der Aussichtsterrasse, tauscht La Siesta das Blau gegen tropisches Grün und entschleunigt: Sofas, Horizont und eine Umgebung zum Lesen, Ausruhen oder einfach zum Beobachten des Meeres.
Johanna zu bitten, sich zwischen den beiden zu entscheiden, erscheint fast unfair. „Es gibt Zeiten, in denen man die Siesta hält, meditiert, sich ausruht, liest und bei sich selbst ist. Und dann gibt es auch eine Zeit für die Rumba: um Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Deshalb sind wir gekommen: um auszuruhen und Spaß zu haben.“
Die Zusammenarbeit geht über Textilien hinaus, mit speziell für diesen Anlass kreierten Cocktails und einer Auswahl an Johanna Ortiz-Kleidung, die in der Boutique erhältlich ist. Das Ergebnis geht über das rein Ästhetische hinaus: Ortiz hat ein Lebensverständnis mit ins Boot geholt, das seine Kollektionen seit Jahren zum Ausdruck bringen: Farbe, Natur, Sinnlichkeit, Handwerkskunst und vor allem Freude.
Von Rom nach Venedig
Die Reise nimmt bald ihren eigenen Rhythmus an. Am Ende misst man die Tage auf andere Weise: anhand der Ankunft im Hafen im Morgengrauen, des Frühstücks vor dem Meer, der Stunden an Land und der Sonnenuntergänge an Deck, während die Küste wieder zurückweicht.