Man kann Sevilla nicht zu Ende bringen. Über ihre kulturellen, historischen, gastronomischen und Freizeitattraktionen hinaus strahlt die Stadt Ästhetik aus. Das ist die Idee von Spitze im Morgengrauen, eine Ausstellung, die Spitze als Symbol und Metapher dieser Stadt betrachtet. „So wie eine Spitze aus der Verflechtung von Fäden, Punkten und Knoten entsteht, die vor dem Hintergrund der Leere eine einzigartige Komposition zum Leben erwecken, ist Sevilla durch das Aufeinandertreffen von Kulturen, Traditionen, künstlerischen Einflüssen und unterschiedlichen Vorstellungen von Schönheit entstanden. Eine Stadt, in der Geschichte, Erbe, Kunst und Mode ineinandergreifen, um eine unwiederholbare Identität zu formen“, erklären sie Condé Nast Traveler seine Schöpfer.
Die Ausstellung erkundet dieses intime und eindrucksvolle Sevilla anhand der Fotografien von Antonio Bellido, der Kreationen des Designers Nicolás Montenegro, der Kreativ- und Modeleitung von MJ Molina und der Kuratorschaft von Javier Echeverría Sola, die in einigen der bedeutendsten Paläste der Stadt entstanden sind. Darüber hinaus sind die Bilder vom Hell-Dunkel der spanischen Barockmalerei, dem Einfluss von Caravaggio und dem architektonischen Reichtum Sevillas inspiriert und bilden ein visuelles Universum, in dem Mode, Erbe und Emotionen miteinander in Dialog treten.
Spitze im Morgengrauen ist eine Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Cervantes-Institut Mailand mit Unterstützung der Camera Nazionale della Moda Italiana stattfindet und Teil des endgültigen offiziellen Kalenders der Mailänder Modewoche 2026 ist.
Die Ausstellung ist von morgen, 17. September, bis zum 9. Oktober zu sehen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 11:00 bis 13:00 Uhr. und Donnerstag 14:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Cervantes-Institut Mailand (Via A. Mauri, 2/A. I-20123 Mailand)