Dieser letzte Ort klingt so verlockend, dass es unmöglich ist, nicht früh aufzustehen, um ihn zu entdecken. Gegen fünf Uhr morgens treffen die Einheimischen mit ihren Produkten ein. Viele tragen es auf dem Rücken und tragen ein Bündel auf dem Rücken. Sie kommen aus dem ganzen Tal und sind vor allem für den Verkauf zuständig. Bei MIL hatten sie Recht: Der sensorische Aufruhr auf dem Bauernmarkt in Urubamba ist überwältigend.
Das Vergnügen eines guten Marktes
Die traditionellen Kostüme glänzen ebenso wie die Salate – von beneidenswerten Ausmaßen –, die Früchte – wie ein Regenbogen angeordnet –, die Chilischoten, die Kartoffeln … Plötzlich wird eine Auswahl seltsamer Wurzeln, die die Einheimischen auf mehr als 4.000 Metern Höhe sammeln, wie in einem Museum ausgestellt. Mais in allen erdenklichen Größen, einige Fischstände (Forelle ist der Verkaufsschlager) und ein paar lebende Hühner, deren Besitzer keine Kontrolle haben.
Es hat sechs Uhr geschlagen, ohne dass wir es merken, die Sonne scheint bereits hoch über diesem Souk, der nicht mit dem täglich geöffneten verwechselt werden sollte. Dies ist der Bauernmarkt und jeder Nachbar pflanzt in die Erde, was die Erde ihm in dieser Woche gegeben hat. Die Köche, die mit ihren Schürzen vorgekochte, frisch gebratene Schweineschwarten und mit Paipa-Käse gefüllte Brötchen zum Frühstück zubereiten, dürfen bei der Veranstaltung nicht fehlen.
Während wir mit unserem Guide, Linder Vega, Chefkoch im Tambo del Inka Hotel, in ein warmes Chapla-Brot versinken, taucht einer von MILs Köchen auf der Suche nach einem würzigen Rocoto auf. „Das habe ich dir gesagt“, warnt er uns.
Die Tambos waren Orte, an denen Inka-Soldaten anhalten konnten, um Vorräte zu holen und/oder sich auszuruhen. Das von der Marriott-Kette in Urubamba geführte Hotel ist ein luxuriöses Fünf-Sterne-Hotel, in dem ein Öko-Garten im Mittelpunkt steht: 70 Prozent des verwendeten Gemüses stammen von hier: Sachatomaten, Huacatay-Kürbis, aromatische Kräuter der Inkas) … Den Rest besorgt der Bauernmarkt.