Eine Reise von Norden nach Süden
Der beste Weg, die Costa da Morte kennenzulernen, besteht darin, sie langsam zu erkunden und in jeder ihrer Städte und natürlichen Ecken Halt zu machen. Obwohl die genauen Grenzen je nach Interpretation variieren, erkunden die meisten Reisenden sie von Malpica bis Fisterra.
Malpica ist normalerweise einer der ersten Stopps. Dieser lebhafte Fischerhafen bewahrt die traditionelle Seefahreratmosphäre und bietet hervorragende Ausblicke auf die nahegelegenen Sisargas-Inseln, ein wichtiger Zufluchtsort für Seevögel.
Ganz in der Nähe, etwa zwanzig Autominuten entfernt, liegt der Strand Baldaio. Mit einer Länge von etwa dreieinhalb Kilometern und einem Dünensystem von enormem ökologischen Wert stellt es eine der beeindruckendsten Landschaften an der gesamten Küste dar.
Weiter südlich liegt Ponteceso, das eng mit der Mündung des Flusses Anllóns verbunden ist. Von hier aus haben Sie Zugang zu einem der wertvollsten Naturräume der Region: der Flussmündung und ihren Ökosystemen aus Dünen und Sümpfen.
Weiter in Richtung Süden erreichen Sie Laxe, eine Stadt, die einen breiten Stadtstrand mit einer privilegierten natürlichen Umgebung verbindet. Es lohnt sich, sich der Einsiedelei Santa Rosa zu nähern und den Panoramablick über die Flussmündung zu genießen.
Einer der einzigartigsten Orte auf der Tour ist der Englische Friedhof in der Nähe von Camelle. Diese Ecke erinnert uns an die Opfer einiger der bekanntesten Schiffswracks der Gegend und bietet ein eindrucksvolles Bild der historischen Beziehung zwischen dem Meer und diesen Küsten.
Camelle ist auch einen Besuch wert, in Erinnerung an Manfred Gnädinger, den deutschen Künstler namens Man, der dieses kleine Fischerdorf in einen einzigartigen künstlerischen Raum mit Blick auf das Meer verwandelte. Der Mensch starb vor Kummer, als die Ölkatastrophe der Prestige seinen Garten und damit sein Lebenswerk zerstörte.