Am 3. Januar 2026 kam es in der kommerziellen Luftfahrt in Teilen der Karibik, Nordsüdamerikas und auf mit den USA verbundenen Strecken zu erheblichen Störungen, nachdem die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) im Zusammenhang mit US-Militärangriffen in Venezuela Notfallbeschränkungen für den Luftraum erlassen hatte.
Als Reaktion auf die Militäraktion befahl die FAA Verkehrsflugzeugen, den Luftraum in Teilen der Region zu meiden, was zu einer Welle von Flugausfällen und Verspätungen rund um die Karibik führte.
US-Fluggesellschaften, darunter American Airlines, JetBlue, Delta Air Lines, Southwest und United Airlines, haben ihre Flüge eingestellt, insbesondere zu Zielen, die in der Nähe oder durch den venezolanischen und karibischen Luftraum fliegen. Allein JetBlue hat Hunderte von Flügen zu wichtigen Freizeitmärkten wie San Juan, St. Thomas, Punta Cana, Barbados und Aruba und anderen gestrichen.
In einer Erklärung von American Airlines wurde auf die Verzögerungen hingewiesen.
„American Airlines ist sich der Luftraumsperrungen in der östlichen Karibik bewusst, die mitten in der Nacht verhängt wurden, und beobachtet die Situation genau bei der FAA. Wir nehmen bei Bedarf Flugplananpassungen vor, wobei die Sicherheit unserer Kunden und Teammitglieder oberste Priorität hat.“
Mehrere Flughäfen meldeten schwere Flugstörungen – am Miami International Airport kam es zu Dutzenden Annullierungen und fast 150 Verspätungen, da sich die Fluggesellschaften an die Beschränkungen anpassten –, während der Luis Muñoz Marín International Airport in Puerto Rico bestätigte, dass die meisten Flüge der US-Fluggesellschaft entweder vorübergehend eingestellt wurden oder auf Anordnung der FAA annulliert werden mussten.
Auch bei europäischen Fluggesellschaften kam es zu Verspätungen und Annullierungen. KLM meldete annullierte Abflüge und Verspätungen aufgrund von Luftraumsperrungen und Umleitungsschwierigkeiten im karibischen und nördlichen südamerikanischen Himmel. Den Passagieren wurde geraten, den Flugstatus über die Websites der Fluggesellschaften und mobile Apps zu überprüfen, da die Fluggesellschaften sich bemühten, ihre Flugpläne anzupassen.
Es war zunächst nicht klar, wie lange die Flugstörungen in der Region anhalten würden.
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