geologisch Schichtstufen im Saarland


Panoramablick vom Kahlenberg bei St. Ingbert – Quelle: link wandernmithans.de

(zur Karte) Durch das Saarland und teilweise durchs grenznahe Lothringen ziehen sich geologische Schichtstufen von Ost nach West (Buntsandstein) und von Süd nach Nord (Muschelkalk), die zusammen einen gemeinsamen Höhenrücken bilden. Zwischen dem Schloßberg bei Homburg, westlichster Ausläufer der Sickinger Höhe und Wörschweiler wird dieser durch das Bliestal unterbrochen, um dann an St. Ingbert vorbei und einer Unterbrechung durch das Tal der Saar zwischen Sonnenberg und Spicherer Höhe Lothringen zu erreichen. Dort macht er um St. Avold einen Bogen – im Knick treffen die Sandstein- und die Kalkschicht aufeinander – um bei Berus wieder ins Saarland einzutreten. Gegenüber von Dillingen tritt er bis an die Saar heran. Nach der Unterbrechung durch die Nied ist er geologisch noch nachweisbar, wermischt sich aber mit den Vorbergen des Hunsrücks und ist in der Landschaft kaum mehr auszumachen. Die Vorderkanten der Schichtstufen bilden in der Regel die höchsten Erhebungen, die zwischen 350 und 400 Metern liegen. Das davorliegende Land liegt bis zu 200 Meter tiefer, dahinter fällt es in leichten Hügelwellen allmählich ab, bis die nächste Schichtstufe kommt, die dann wieder mehr oder weniger Abrupt ansteigt. Tm Saarland finden sich solche Landschaften im Bliesgau und im Saargau. In der nebenstehenden Graphik sind solche Schichtstufen schematisch dargestellt. Die unterschiedlichen Farben bedeuten unterschiedliche Gesteinsschichten. Entstanden sind diese Höhenzüge beim Aufbruch des Oberrheingrabens im Tertiär und erstrecken sich über hunderte von Kilometern von der Champagne bis zur Schwäbischen Alb. Die tiefste Schicht ist die des Granits, wie sie im Odenwald, in den Vogesen und im Schwarzwald stellenweise zutage tritt. Ihr folgt eine Schicht aus Buntsandstein, der mehrere Kalkschichten folgt.

Der Höhenzug ist rotbraun markiert

Geologische Saarlandkarte | www.saarlandbilder.netSaarlandkarte