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![]() St. Katharina und St. Barbara
![]() ehem. Synagoge (1893)
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Chronik3500 bis 2500 v. Chr. Artefakte auf dem Gau (z.B. Faustkeile, Steinbeile) 750 v. Chr. Hallstattzeit Höhensiedlung der Kelten auf dem Limberg; Überreste eines Rigwalls; Depontfunde: Waffen und Schmuck aus Bronze 59 v. Chr. bis 476 n. Chr. Römerzeit Gallo-römische Felsgottheit; Quellenheiligtum der Sirona und Villa Rustica in Ihn; römisches Kupferbergwerk ("Emilianus-Stollen") in St. Barbara 6. und 7. Jahrhundert Fränkische Steinsärge und Merowingergräber mit Grabbeigaben. 893 bis 1492 Urkundliche Erwähnung der Gaudörfer 962 Als fränkische Siedlung erscheint der Ort erstmals in einer Schenkungsurkunde als "Uualdevinga"; Entwicklung zur mittelalterlichen Stadt. 16. Jahrhundert Walderfingen ist Hauptort der Deutschen Ballei Lothringens, Festungsstadt mit Stadtrechten, Assisengericht, Märkten, Zünften und Bruderschaften 1635 Eroberung und Plünderung der Stadt im 30-jährigen Krieg durch den Kaiserlichen General Gallas 1687 Zerstörung Walderfingens: auf Befehl des französischen Königs Ludwig XIV. nach Erbauung der Stadt Saarlouis. 1791 bis 1931 Die Steingutfabrik Villeroy & Boch verhilft dem Ort zu neuem wirtschaftlichen Aufschwung. Sehr groß war die Arbeitslosigkeit nach Schließung der Fabrik während der Weltwirtschaftskrise. 1815 Wallerfangen wird preußisch nachdem es viele Jahrhunderte zum Herzogtum Lothringen gehörte und etwa ein Jahrhundert französisch war. 1870 und 1871 Deutsch-Französischer Krieg; Frankreich tritt das Elsaß und Lothringen ab. 1914 bis 1918 1. Weltkrieg als Folge des Versailler Vertrages, Rückgabe von Elsaß-Lothringen an Frankreich. Das Land an der Saar wird treuhänderisch von einer Völkerregierung verwaltet. Wallerfangen ist Grenzlandgemeinde. 1935 Rückgliederung des Saarlandes an das Deutsche Reich 1939 bis 1945 2. Weltkrieg hohe Verluste an Menschenleben und Sachwerten; 2 Evakuierungen; Abtrennung der Saar von Deutschland 1955 Die Saarländer lehnen das Saarstatut ab. 1957 erfolgt die politische Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland 1974 Verwaltungsreform: Einheitsgemeinde Wallerfangen mit 10 Ortsteilen Bedersdorf, Düren, Gisingen, Ihn, Ittersdorf, Kerlingen, Rammelfangen, St. Barbara, Wallerfangen / Oberlimberg 1992 Partnerschaft (Jumelage) mit der französischen Gemeinde St. Vallier (Burgund). |