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Wadrill
letzte Änderung: 8.9.2005


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Sehenswert: kath. Kirche mit romanischem Turm
ganz in der Nähe die Burgruine Grimburg (außerhalb des Saarlandes)

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© link www.burg-grimburg.de


Die "Hochwaldalm" bei Wadrill
© link www.wadern.de


Die Grimburg (in Rheinland-Pfalz)


Grimburger Hof (in Rheinland-Pfalz)
Quelle: Saarheimat 10´ 1961

Quellen: link www.wadern.de (Text) link www.nmbiking.de (Bild – Grimburg)
Erste Erwähnung von Wadrill im Jahre 981 als Waderola in einer Urkunde des Trierer Erzbischofs Egbert. Lange bevor der Ort Wadrill existierte, bezeichnete der Vorläufer des heutigen Ortsnamens, der bereits aus der vorkeltischen Zeit stammt, den dortigen Bach. Der Name bedeutete "eiliges Wasser". Während vieler Jahrhunderte unterstand der Ort dem Propst von St. Paulin in Trier und war Hauptkirche des Landkapitels Wadrill. In Wadrill, Waderns nördlichstem Stadtteil, wird heute noch ein uralter Brauch gepflegt. Am ersten Fastensonntag rollt man von der Anhöhe des Perscher Kopfes ein Feuerrad, das "Erbsenrad", bis in die Wadrill.

Das heutige Kirchenschiff der Pfarrkirche "St. Martin" wurde 1888 erbaut. Der romanische Turm ist über 1000 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Die "Hochwald-Alm", die einzige ihrer Art im Saarland, und die "Harteich-Hütte" der Heimat- und Naturfreunde sind heute beliebte Ausflugsziele für Wanderer, Reiter und Erholungsuchende.

Seit 1993 unterhält die Stadt Wadern eine Partnerschaft mit der Stadt Sobotka in Tschechien. Die Stadtteile Wadrill und Gehweiler, die kulturell eng zusammengehören, betreuen diese Partnerschaft. Beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" im Jahre 1999 belegte Wadrill im Landkreis Merzig-Wadern den 1. Platz.