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Peter Imandt wurde am 17. März 1823 im saarländischen Noswendel geboren. Nach dem Abitur studierte er in Bonn und Greifswald. Er schloss sich der Bewegung des Jahres 1848 an und nahm an den Aktionen eines Freikorps in Schleswig-Holstein teil. Danach kehrte er nach Trier zurück, wo er sich dem Demokratischen Verein anschloss und sich später am Zeughaussturm in Prüm beteiligte. Wie viele Revolutionäre musste er emigrieren. In London begann eine enge Zusammenarbeit mit Karl Marx. Über 40 Jahre arbeitete er als Lehrer in Dundee. Doch unterhielt er auch dort viele Kontakte zu seinen alten Kampfgefährten, unter anderem Freiligrath, Biscamp, Heise und Wilhelm Liebknecht. In einem Nachruf (er starb mit 74 Jahren) wird betont, dass er sich bis an sein Lebensende besonders eng mit der deutschen Arbeiterklasse und der Sozialdemokratie verbunden gefühlt habe. Sein Schicksal steht beispielhaft für das Leben vieler Revolutionäre dieser Zeit. Die Lebensgeschichte dieses vergessenen Saarländers erhellt politische und soziale Zustände des 19. Jahrhunderts.
saarländische Steckbriefe
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