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Grube St. Ingbert - Rischbachstollen
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letzte Änderung: 21/1/2005


© Manfred Hoffmann link www.rischbachstollen.de

Ensemble ehemalige Rischbach-Anlage
Quelle: link www.denkmal.saarland.de

Bestand: Am Grubenstollen: Stollenmundloch-Anlage mit Lehrstollen, ehem. Zechenhaus.

Die ehemalige Grube St. Ingbert war im 18. Jh. in leyischem Besitz, kam 1793-1814 unter französische Verwaltung und gehörte seit 1816 zum Königreich Bayern. Sie wurde zum wichtigsten Steinkohlenbergwerk des Landes, mit eigenem Bergamt seit 1818. Nach dem 2. Weltkrieg hatte die Grube bald wieder eine Belegschaft von über 1000 Bergleuten. Im Dezember 1959 mußte der Betrieb eingestellt werden.

Zentraler Förderstandort der Grube St. Ingbert war die Rischbach-Anlage. Vom A-Stollen dieser Anlage ist das südliche Mundloch vollständig erhalten und kann als "das beste Beispiel eines Stolleneingangs einer bayerischen Steinkohlengrube im Saarland" gelten (R. Slotta); das nördliche Mundloch in Schnappach ist heute fast völlig verschüttet. In kurzer Distanz zum Stolleneingang befindet sich südöstlich ein Lehrstollen, südwestlich das ehemalige Zechenhaus, das aus dem Jahr 1849 stammt und sich durch seine schlichte Bauweise von vergleichbaren Gebäuden auf preußischem Gebiet unterscheidet.

Bild links © link www.besucherbergwerke-saarland.de

Die anderen nach Süden sich anschließenden früheren Gebäude der Tagesanlagen sind umgenutzt worden und haben seit 1959 starke Veränderungen erfahren. Das Ensemble der ehemaligen Rischbach-Anlage befindet sich heute auf dem Betriebsgelände der Firma ELGA, Straße: Am Grubenstollen.

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