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Schmelz
Birg bei Limbach
Schmelz 66839 Kreis Saarlouis
letzte Änderug: 17/1/2005

Prims ab- und aufwärts
entlang der Primstalbahn/ Lebach-Nonnweiler

© link Landesamt für Kataster-,Vermessungs- und Kartenwesen

Sehenswert: Außen - romanischer Turm der KapelleBettinger Mühle

Ortsteile: Auschet, Außen, Birkenhof, Bettingen, Buprich, Dorf (Ortsgeschichte), Engelgrund (bei Hüttersdorf), Geisweilerhof (bei Michelbach), Göbelborn (bei Buprich), Goesberger Hof, Goldbach, Goldberger Hof, Gottesbelohnung, Hof Endres, Hollerborner Hof (bei Michelbach), Horst (bei Limbach), Hüttersdorf, Johannishof, Konnegenhof, Limbach, Michelbach, Peterhof (1), Primsweiler, Schartenmühle, Schattertriesch, St.-Antonius-Hof, Wendalinushof

Gemeinden | saarlandbilderKarte | Ortsverzeichnis

Der Ort Schmelz besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Außen und Bettingen sowie den Ortsteilen Goldbach und Schattertriesch.

Nachdem Goldbach schon 1798 mit Bettingen vereint wurde, schlossen sich Bettingen und Außen am 1. April 1937 zur neuen Gemeinde Schmelz zusammen.

Namensgebend war dabei die Bettinger Eisenschmelze, die hier seit Beginn des 16. Jahrhunderts mit zeitlichen Unterbrechungen bis zum Jahre 1869 betrieben wurde.
Quelle: www.grundschule-schmelz.de

Die Schmelzer Geschichte
Quelle: link www.schmelz.de

Die Schmelzer Landschaft ist altes Kulturland. Alte Grabhügel, steinzeitliche Werkzeuge und bronzezeitliche Grabbeigaben weisen eine frühe Besiedlung nach.

Die Spuren von Siedlungsplätzen entlang der ehemaligen, durch Hüttersdorf verlaufenden Römerstraße sowie die Reste einer keltischen Wallanlage, der "Birg" in Limbach, sind Zeugnisse einer relativ dichten Besiedlung in gallo-römischer Zeit.

Bettingen, Hüttersdorf und Limbach sind als Pfarrdörfer erstmals im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

Gresaubach war kirchenrechtlich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts der Pfarrei Bettingen zugeordnet und gehörte seit dem Jahre 1812 zur Bürgermeisterei Bettingen. 1974 ist Gresaubach ausgegliedert worden und zählt seither zur Stadt Lebach.

Primsweiler und Michelbach wurden Schmelz am 1. Januar 1974 aus den Verwaltungsbezirken Lebach und Weiskirchen angegliedert.

Vom Mittelalter bis zur französischen Revolution war der Schmelzer Bezirk verschiedenen Herrschaften zugeordnet.

Hüttersdorf und Michelbach beriefen sich auf Reichsunmittelbarkeit.

Außen, Bettingen und Limbach waren lothringisch, wie mit Einschränkungen auch Primsweiler und Dorf. Schmelz in seiner jetzigen Form besteht seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1974.

Im 18./19. Jahrhundert stellte eine große Eisenschmelze in Bettingen an der Prims einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor der Gegend dar. Dem wurde Rechnung getragen, als sich am 1. April 1937 die bis dahin selbständigen Orte Bettingen und Außen zusammenschlossen und sich auf den neuen Namen Schmelz einigten.

Auch im Gemeindewappen, das von dem Heraldiker Kurt Hoppstädter entworfen und der Gemeinde am 1. November 1953 verliehen wurde, wird durch die Darstellung eines Hochofens an die ehemalige Schmelze erinnert.


Luftbild 1919


Kapellenturm Außen
Romanik im Saarland
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