Reisbach
letzte Änderungen: 17.2.2005 / 25.3.2008

rot = Römerstraße

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Reisbach entstand im April 1937 als Zusammenschluss der Orte Reisweiler und Labach und galt früher als Bergmannsbauerndorf - die meisten Männer des Ortes waren Bergleute und Nebenerwerbsbauern. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Reisweiler findet sich 1154. Der Name ist zusammengesetzt aus Radi (germ. „Dorfvorsteher, Sippenvater”) und dem Suffix -ville, was so viel bedeutet wie „Ackerland” oder auch „Ansiedlung”. Reisweiler bedeutet also „Das Ackerland des Radi” oder „Radis Siedlung”. Labach wird zum ersten Mal im dreizehnten Jahrhundert als Loubach urkundlich erwähnt. Der Name Labach setzt sich aus Loup („Laub”) und „Bach” zusammen, Labach ist also der „Laubbach”. Am 1. Januar 1974 wurden Reisbach, Schwarzenholz und Saarwellingen zur Gemeinde Saarwellingen zusammengelegt.

Die private Kleingrube Schäfer bei Reisbach war 1992 ausgekohlt. Als Nachfolge entstand die Grube Hirtel bei Heusweiler.

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