
Forsthaus Wolfsgarten mit Waldarbeiterschlafhaus (links)
anro 15/2/2005

anro 15/2/2005
Forsthaus Wolfsgarten & Waldarbeiter Schlafhaus
Bild rechts: « Haumeister Peter Hacket mit Waldarbeiterrotte um 1910 »
(von der Infotafel am Forsthaus)Um 1830 wurde an der Grenze zwischen den Oberförstereien Fischbach und Daarbrüclen ein Jägerhaus erbaut. Später wurde das Gwbäude Sitz einer Revierförsterei (Forsthaus Neuhaus, später Forsthaus Wolfsgarten). Es zeigt die damals typische Ausstattung eines "Forstgehöftes" mit dem "Forstdienstland". Die bescheidene Landwirtschaft war ein wichtiges Zubrot zum schmalen Einkommen der preußischen Förster. Zur Wasserversorgung diente ein heute noch intakter Brunnen unweit des Hauses. Heute wird das verpachtete Haus von einem Waldarbeiter bewohnt.
Zur Blütezeit der Industrialisierung konnte man kaum Waldarbeiter gewinnen. Die Arbeitsplätze in den Gruben und Eisenhütten waren lukrativer. Deshalb wurden Arbeiter im Hochwald angeeworben. Während der Woche wohnten die «Knubbenspalter» genannten Waldarbeiter bis in die 1980er Jahre in den Waldarbeiterhäusern. Heute dient das Haus als Betriebswerkstatt für das Revier Neuhaus.