Eine Vorläufermühle wird 1291 urkundlich erwähnt. Nach Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1689 durch Mathias Bauer wieder aufgebaut, der sie 1699 an seinen Bruder Christmann veräußerte. Aus dessen Betreiberzeit ist ein Türsturz mit Zunftzeichen an der rechten Seite der Hoffassade vermauert. Die heutige Gestalt erhielt das Mühlengebäude um 1890; 1972 Einstellung des Mühlenbetriebes, danach landwirtschaftliche Nutzung des Anwesens bis 1995. Das Wohnhaus mit dem klassizistischen Bauschmuck wurde um 1883 errichtet, das separate, langgestreckte Stallgebäude noch im Krieg 1942 nach Zerstörung wiederaufgebaut. Seit 1995 teilweise saniert, werden die Gebäude zu Wohn- und Werkstattzwecken genutzt.
Der Grenzsteinlehrpfad
Zwischen Eschringen und Fechingen verlief von 1816 bis 1918 die bayerisch- preußische Grenze.
mehr zum Grenzsteinlehrpfad (auf der Eschringer Homepage)