Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht zurück auf das Jahr 1263 und steht in enger Verbindung mit der Abtei Tholey, die Grundherr von Gronig war.
Ihr Eigentum bestand in Eigen- und Lehengut.
Die Lehen wurden vom Abt an die Hesse von Hilbringen, die Grafen von Zweibrücken und die Herren von Sötern vergeben. Später erhielten sie deren Nachfolger und Erben. Der Ort Gronig war mit der Abtei Tholey bis zur Auflösung des Klosters im Jahr 1793 end verbunden.
Gronig stellt im Oberen Bliestal zweifellos die älteste Ansiedlung dar, worauf viele Funde aus der Vor- und Frühgeschichte , wie Hügelgräber und Überreste eines römischen Siedlungsplatzes beim Steinhübel hindeuten.
Einen besonderen Anziehungspunkt bildet die aus dem 18. Jahrhundert stammende St. Donatuskapelle, die unter Denkmalschutz steht.