Burg Litermont
Über die Geschichte der Burg war bisher nichts Urkundliches aufzufinden. Angeblich nannte sich ein Adelsgeschlecht nach ihr. Eine Margarete von Litermont soll den Glockenzehnten in Nalbach gestiftet haben und im Chor der Kirche zu Nalbach begraben worden sein. Sie wird in einem Gedicht besungen, das seit 1720 überliefert wird. Sie war angeblich die letzte ihres Geschlechtes. Auf dem Litermont muss tatsächlich eine Befestigung gestanden haben, wie die noch erhaltenen Spuren von drei Wällen mit Gräben und geringen Mauerresten ausweisen. Wegen des völligen Fehlens an urkundlichen Erwähnungen muss die Zerstörung jedoch schon sehr früh angenommen werden. optische Telegraphenstation
siehe auch: optische Telegraphenstationen Links
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Lesestoff:
Quelle:
www.litermont.deDer Litermont
ist das Wahrzeichen des Nalbacher Tals: Ein 414 Meter hoher, besonders markanter grüner Berg. Romantische Legenden vom Litermont gibt es. Das hängt damit zusammen, dass der Berg reiche Kupferminen enthielt und damit über die Jahrhunderte Menschen Arbeit und Brot gegeben hat. Sogar aus Böhmen und Sachsen waren die Arbeiter zugewandert, um den Litermont auszuhöhlen. Dabei kam es immer wieder zu Wassereinbrüchen, die Bergleute mussten mit Handpumpen oder von Pferden getriebenen Göpeln das Wasser aus dem Stollen schaffen. Vielleicht kommt daher die Sage, unterm Litermont sei ein unterirdischer See, "von weiten südlichen Meeresarmen gespeist". Der könne eines Tages ausbrechen und die ganze Gegend - wie eine zweite Sintflut - unter Wasser setzen. Heute sind die Minen erschöpft. Im Ort Düppenweiler, zum Nachbarkreis Merzig- Wadern gehörend, aber an den Ausläufern des Litermont gelegen, ist aber ein Museums- Bergwerk eingerichtet worden, in dem man sich ganz gut gruseln kann vor früheren Arbeitsbedingungen. aus der |