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Saar – saarlandbilder – Karte – Ortsverzeichnis
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Die Chronik von Menningen
Quelle:www.menningen-saar.de
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1492 als »Mennick«. Der Name wird gedeutet als »Mandiacum«, d.h. Siedlung des Mandius.
Die Gegend des Bietzerberges war schon früh besiedelt. Es gibt neolithische Funde bei Bietzen und Menningen. Auch römische Funde sind in der Umgebung bekannt. Man nimmt an, das diese um die Zeit der fränkischen Landnahme im 6 Jahrhundert nach Christus entstanden sind.
Buosinga (Bietzen) Harlingen, Menningen bildeten eine Bann-und Flurgemeinschaft und sind seit altersher eine Einheit sowohl als Pfarrei als auch als politische Einheit. Am Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gehörten die Orte zum Kurfürstentum Trier. Der Bietzerberg gehörte dann zu dem Kondomium Merzig-Saargau, in dem sowohl Kurtrier als auch Lothringen die Landeshoheit hatten. Dieses Kondomium bestand von 1368 bis 1778.
Die Dörfer wurden im Dreißigjährigen Krieg ( 1618 bis 1648) zerstört.
Die Entwicklung der Einwohnerzahlen:
1778 9 Ackerleute, 15 Tagelöhner, 15 Bettler 1861 333 Einwohner im Dorf, 9 auf der Saarmühle 1997 658 Einwohner 2002 638 Einwohner (per 31.3.2002) + 4 gegenüber 2001 2003 617 Einwohner (per 30.9.2003) -21 gegenüber 2002