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Die Burg / das feste Haus von BallernDas Haus von Baldringen steht noch heute! Es ist ein von der Fam. Johannes bewohntes Bauernhaus, Ecke Reitweg / St. Georg-Straße, oberhalb des Dorfbrunnens neben Gasthof Laux (heute "Conny's Bistro). Die Geschichte von Ballern
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1036 |
Baldringen |
1202 |
Balderingen |
1364 |
Die Brüder Johann und Heinrich von Baldringen und Johann Henikin, Sohn des Walen von Baldringen, verkaufen dem Kloster Mettlach all ihre Güter zu St. Gangolf, Bergen, Stalle und Besseringen. |
Sage: Im Scheidwald bei Schwemlingen soll einmal ein einsamer Klausner gehaust haben, zu dem sonntags die Einwohner der umliegenden Dörfer pilgerten. Dazu erzählt die Sage: "Auch der Ritter von Baldringen hörte hiervon und sogleich begab er sich zum Brunnen. Er schalt den Klausner, daß er ohne seine Erlaubnis auf seinem Grund und Boden lebe und von seinem Quell trinke. Der Klausner entgegnete, in Unwissenheit habe er dies getan. Der Ritter glaubte sich verspottet und gab zur Antwort, des Klausners künftige Wohnung sei der Turm der Burg zu Baldringen. Doch er erhielt die mutige Antwort, auch dort sei er – der Klausner – des Schutzes Gottes teilhaftig. Mißmutig ritt der Baldringeer von dannen." |
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1366 |
Henri von Baldringen in Diensten der Stadt Metz, auch noch 1369. |
1369 |
Balderingen |
1371 |
Johann von Balderingen, Burgmann auf Montclair, besitzt Güter zu Berge von Montclair zu Lehen. Er verkauft sie dem Kloster Mettlach. |
1377 |
Friedrich von Montclair anerkennt, daß das Kloster Mettlach von Johann von Balderingen ein Lehen gekauft hat. |
1387 |
Erwähnung (Erw.) Reinhold von Balderingen. Er siegelt eine Urkunde seines Onkels Nikolaus von Redelingen. |
1390 |
Arnold Backen von Baldringen besitzt einen Anteil der Wiesen " in den wenigen Ellen". Reinhold von Balderingen ist Vasall des Hirsel von Hohenbach. |
1396 |
Johannes der Wale von Baldringen verkauft seine Güter in St. Gangolf, die er von Mettlach zu Lehen besaß. |
1398 |
Johannes Hennkins, Sohn des Walen von Balderingen, verkauft seine Güter zu St. Gangolf mit einem Teil des Waldes Ritterbusch und mehrere Wiesen zu Mettlach. Erw. Johann von Balderingen. |
14. Jh. |
Erw. Wall von Baldringen. Nach ihm heißt das Ballerner Gut "Walengut". |
1402 |
Reynolt und Margaret von Balderingen verkaufen ihr Edelgut zu Freudenburg an Johann von Montclair. |
1404 |
Johann von Baldringen wird von Bürgern der Stadt Metz gefangen. |
1418 |
Erw. This de Balderenge in Metz. |
1427 |
Die von Baldringen besitzen noch Turm, Haus und Hof in Ballern. Sie haben Güter zu Büdingen, Kemmern und Wochern und besitzen Lehen von Montclair. Erw. Reiner von Baldringen. |
1429 |
Johann von Siersberg-Dillingen leiht dem Johann von Baldringen 40 Goldgulden. |
1443 |
Elisabeth, Tochter des Arnold von Sierck, verheiratet mit Eberhard von Sayn, erhält die Herrschaften Montclair, Meinsberg, Freudenburg und Baldringen zu Lehen. |
1489 |
Peter von Baldringen zu Monkler bei der Abfassung des Kirmesrechts zu St. Gangolf. |
1505 |
Gerhard Graf von Sayn, Herr zu Montclair, belehnt Philipp von Hoyemburg mit dem Turm zu Balderingen im Sarkauwe nebst allem Zubehör als rechtem Mannlehen. |
1519 |
Einwohner von Baldringen: |
Bosen Peter Drieschmeyer (Trierischer-Meier) seelen Hensgin, Johann von Mensbergh, Khymalen Mathis, Plimmertz Petter Witwe, halb; Conrot Schnider, Fladers Mathis, Kuhhirt; Kwyrins Scheffer; Olimmertz Clesgin, obit (tot); Johann Emmichs Witwe, obit; Born Mathis, obit; der Scholtheiß, obit. 8 Feuerstellen (Haushalte) |
Mitte 16 Jh. |
Mercator-Karte Lotharingia ducatus: Balderingen. |
1566 |
Türkenschatzung: Steuer zur Bekämpfung der Türken. Baldringen: Bernhard, Brim Trein, Witwe; ihre Söhne Hans und Peter, Schiff Theis (der Herren von Vaudemont Hofmann), Johann Triers Meyers, Con (des Herrn von Vaudemont und Haracourt Hofmann). Steuer: 7 Franken. |
1587 |
In Baldringen wohnen: Mattheis wiss, lothringischer Schultheiß, Trierisch Meyerschem Witwe, Weber Johann, Borsch Johann, Sellen berentz Johann. |
1588 |
Bor Johanns Frau Margreth aus Baldringen in Merzig als Hexe angeklagt. Zeugen aus Baldringen: Appollonia, Greth und Marey. Meyer Theis aus Baldringen Zeuge in einem Hexenprozeß gegen Kätchen von Wellingen. |
1589 |
Elisabeth von Harancourt verkauft dem Landtwein Bockenheimer, Rentmeister in Wallerfangen, Gerechtsame und Einkünfte in Ballern. |
1603 |
Triersch Meyer Engel aus Ballern als Hexe gerichtet. |
1615 |
9 Haushaltungen, 5 ½ Steuerpflichtige in Ballern. |
1618 |
Beginn des 30jährigen Krieges. |
1621 |
Balderen |
1624 |
9 Haushaltungen in Ballern. |
1656 |
Der Amtmann Wolf Friedrich Zoller zu Dagstuhl verpachtet den herrschaftlich freien sog. Haracourtschen Hof zu Ballern im Saargau an Nikolaus von Castell auf drei Jahre. Noch 1789 wird hier ein "Harcardisches Gut" erwähnt. Die Dorf-Renovatur zählt als Einwohner auf: Sellen Theis samt dem Himmersdorfer, Connen Jakob, Scholtzen Otto, Mattheis Trierschmeyer, Nikolaus Sellen von Cohnen, Philips Helfenbein, Peters Hans, Matthes Biehl Wittib, Claus Castler. |
1661 |
Harancourt, Vasall von Montclair, verkauft dem Freiherrn Franz von Sötern-Dagstuhl Güter zu Ballern. |
1663 |
Der Krieg hat die Gegend entvölkert. Die sieben Orte der Obermeierei Saargau, Hilbringen, Ballern, Rech, Ripplingen, Fitten, Mondorf und Silwingen zählen zusammen noch 16 Einwohner. |
17. Jhd. |
Karte "Ducatum Latharingiae" von Sanson, Abbeville verzeichnet "Balderingen". |
Ca. 1700 |
Baldern ist adliger Freihof. |
1720 |
Baldern ist ein freiadliger Hof mit 8 Gärten. |
1730 |
Rheinkarte von H. Sengre: Baldren. |
Um 1740 |
Karte "Mosellae et Sarae Fluvii Delineatio" von J. L. K.: Baldern. |
1750 |
Ballern zählt wieder 32 Haushaltungen. |
1778 |
Ballern zählt 5 Ackersleute, 9 Tagelöhner, 4 Bettler. Die Herren von Bock als Erben derer von Petringen und die Herren von Dagstuhl besitzen freie Häuser und Hofgüter in Ballern. Ballern gelangt zu Frankreich. Zehntherr bleibt der Abt von Mettlach. |
1789 |
Beschwerdeheft (Cahier des doléances) Die Darstellung des Grundbesitzes der Pfarrei Hilbringen erwähnt Peter Claus von Balder und Philip Helfenbein von Balder. |
1790 |
Ballern kommt mit Rech und Ripplingen zum Moseldepartement, Arrondissement Diedenhofen, Kanton Sierck. |
1803 |
Ballern, Rech und Ripplingen zählen zusammen 263 Einwohner. |
1810 |
Anlage einer Ziegelei in der Trääf durch Michel Kerber, 1914 durch Peter Kerber stillgelegt. |
1814 |
Durch den 1. Pariser Frieden kommt Ballern mit Rech und Ripplingen wieder an Deutschland. Die Orte unterstehen der österreichisch- bayrischen Landesadministration in Kreuznach bzw. Worms: Kreis Trier, Kanton Merzig, Bürgermeisterei Hilbringen. |
1815 |
Aus einem Teil der Söternschen Güter in Ballern wird ein landtagsfähiges Rittergut gebildet. |
1820 |
Ballern zählt 27 Wohnhäuser und 153 Einwohner. |
1832 |
Ballern zählt 30 Wohnhäuser und 180 Einwohner. |
1833 |
180 Einwohner |
1835 |
Das Rittergut Ballern wird aufgelöst und parzelliert. |
1839 |
Nikolaus Jungmann wandert mit vier Personen aus. Ziel unbekannt. |
1843 |
Ballern zählt 33 Häuser, 198 Einwohner. Ballern, Rech und Ripplingen zählen zusammen 477 Einwohner. |
1845 |
Mathias Kohn und Mathias Kerber wandern nach Nordamerika aus. |
1846 |
Johann Kuhn wandert nach Amerika aus, Michel Seiwert nach Nordamerika. |
1847 |
Nach Nordamerika wandern aus: Jakob Johannes, Leineweber, seine Frau Margarete Reiter, seine Kinder Anna Maria, Margarethe und Karl Johannes mit Frau Maria Tinnes und Sohn Johann Karl, Michael Rock, Hufschmied, mit Frau Anna Leick und Kindern Michael, Philipp und Johann. |
1851 |
Johann Seiwertz wandert nach Nordamerika aus. |
1852 |
Die Gemeinde besitzt ein Haus, in dem früher das Jahrgeding abgehalten wurde. Es wird später verkauft und zur Scheune umgebaut. Für Ballern, Rech und Ripplingen wird eine eigene Schule errichtet (30 Jungen, 31 Mädchen). |
1860 |
Matthias Seiwert, Krämer, wandert nach Luxemburg aus. |
1861 |
188 Einwohner |
1863 |
Ballern zählt 290 massive Häuser, 12 Fachwerkbauten. 219 sind mit Ziegeln oder Metall gedeckt, 75 mit Stroh. |
1864 |
1864 Ballern, Rech und Ripplingen zählen 448 Einwohner, eine Schankwirtschaft. 14 Häuser sind mit Stroh gedeckt. |
1865 |
In Ballern ertragen 54 Morgen Lohhecken 176 Zentner Lohe. Errichtung einer Ziegelhütte in der Trääf durch Jakob Entinger. Sie wird 1895 stillgelegt, 1907 abgerissen. |
1867 |
Johann Baltes wandert nach Nordamerika aus. |
1868 |
Übergang einer Ziegelhütte von Johann Baltes an Gebrüder Dorbach. |
1871 |
36 Häuser, 168 Einwohner. Nikolaus Glaeser wandert nach Nordamerika aus. |
1894 |
Ballern zählt 159 katholische Einwohner. |
1895 |
32 Häuser, 184 Einwohner. |
1898 |
Die Ziegelhütte von Peter Baltes in der Trääf wird stillgelegt, 1904 abgerissen. Begründung einer neuen Ziegelei durch die Geschwister Kerber, Ballern. Spätere Ziegelei Mischler. |
1905 |
36 Häuser, 206 Einwohner. |
1922 |
Volkszählung: Ballern hat 560 Einwohner. |
1939 |
Beginn des 1. Weltkrieges. Erste Evakuierung. |
1941 |
Die Ballerner Kapelle wird abgerissen. |
1944 |
Am 30.11. wird Ludwig Ollinger aus Ballern an seiner Wohnung durch Granattreffer getötet. |
1949 |
Gemeinderatswahl am 27.03., Sitze: 5 CVP, 6 freie Liste. |
1951 |
Am 23. September Grundsteinlegung der neuen Kapelle im früheren Ortsteil Rech. |
1952 |
Ballern zählt mit Rech und Ripplingen zwei Schulklassen, einen Lehrer, eine Lehrerin, 62 Jungen, 26 Mädchen. Es gibt in Ballern 39 Pferde, 270 Rinder, 451 Schweine und 115 Ziegen. |
1974 |
1974 Im Zuge der Gebietsreform tritt Ballern mit Rech und Ripplingen als Stadtteil zur Stadt Merzig. |
Quelle: |