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Heusweiler: Grube Hirtel Lageplan


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Kleinzeche Hirtel
Von Harald Freis, 13.03.2003 – Quelle: link www.fotocommunity.de

Zum Jahresende 2002 wurde die Steinkohlengrube in Heuswlr-Hirtel geschlossen. Die Kleinzeche der Dr. Arnold Schäfer Bergbau GmbH war der Nachfolgebetrieb der 1992 ausgekohlten Grube Reisbach. Mit einer Belegschaft von 100 Mann wurden zu Beginn rd. 150 000 Jahrestonnen Kraftwerkskohle gefördert. Zuletzt waren nur noch 45 Bergleute auf der Grube beschäftigt.

Das 80 cm mächtige Flöz Hirtel wurde mit niedriggebauten Walzenladern hereingewonnen. Im Streckenvortrieb war eine Teilschnittmaschine im Einsatz. Über einen Schrägschacht mit Bandanlage gelang die Kohle zu TAge und wurde mit LKW zur Wäsche auf der stillgelegten Grube Reisbach transportiert. Die Seilfahrt im Schrägschacht wurde mit einem vollautomatischen Streckenkuli abgewickelt.

"Und tschüss" hieß es am 31.12.2002 für die Arbeiter u. Angestellten der bis dato kleinsten, noch im Betrieb befindlichen Kohlengrube Deutschlands, in Heusweiler-Hirtel / Saarland.

Die private Zeche beschäftigte im Dezember 02 noch 8 Kumpels unter Tage.

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